Black In The Western World

Intro Film
Intro Reihe

Black In The Western World

Nach dem Ausleihen steht der Film 48 Stunden lang zum Ansehen bereit.

Sprache DE
Genre Dokumentation
Land Deutschland
Jahr 1992
Regie Wanjiru Kinyanjui
Produktion Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB)
Länge 23 Minuten

Deutschland, frühe 1990er Jahre: Rassistische Karikaturen, Bilderbücher und Werbungen kursieren in der Pop-Kultur und werden von einem weißen Publikum ohne Zögern aufgenommen. Im Schulalltag sind rassistische Spiele und Lieder fester Bestandteil. Die Filmemacherin Wanjiru Kinyanjui und ihre Interviewpartnerin Tsitsi Dangarembga analysieren diese vermeintlichen Gags trotz der traumatisierenden Bildgewalttätigkeit auf kühle Art. Im Parallelschnitt tauschen sich zwei Männer aus Malawi und Namibia über Rechtsextremismus in Deutschland aus und ermuntern in Europa lebende Schwarze Menschen, gegen Rassismus und Neokolonialismus zu kämpfen. Auch die eurozentrische Ignoranz gegenüber afrikanischer Kunst oder das dunkle Kapitel der deutschen Kolonialgeschichte werden hier unter die Lupe genommen. Aus einem langen Schlaf im Archiv erwacht, liefert BLACK IN THE WESTERN WORLD anhand von Interviews eine scharfe Kritik an rassistischen, wie auch an kapitalistischen Strukturen. Der Film, der während Kinyanjuis Studiums an der DFFB entstanden ist, schärft unser Bewusstsein, stärkt und ermutigt. (Can Sungu)

Wanjiru Kinyanjui, geboren 1958 in Nairobi, Kenia. Sie studierte zunächst deutsche und englische Literatur, anschließend Filmregie. Wanjiru Kinyanjui ist als Schriftstellerin, Drehbuchautorin und Regisseurin tätig und unterrichtet Filmproduktion an der Kenyatta University.

Filme: 1987: ...wenn ein Fremder dazu kommt...; Co-Regie: Yvonne Gaerber (18 Min.). 1988: A Lover and Killer of Colour (9 Min.). 1991: African Time (22 Min.). 1992: Black in the Western World (23 Min.). 1993: Vitico, eine lebende Legende (15 Min.). 1995: Der Kampf um den heiligen Baum (82 Min.). 1997: Zawadi ya Daudi (83 Min.). 2007: Bahati (40 Min.);  Manga in America (57 Min.). 2009: Africa Is A Woman’s Name (30 Min.)

Nach dem Ausleihen steht der Film 48 Stunden lang zum Ansehen bereit.